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2007-01-25 10:17:18
2007: Das Jahr in dem sich Online-Werbung etabliert
2007 wird wohl jetzt wirklich zu dem Jahr, in dem sich die „klassische“ Online-Werbung entgültig etabliert: Wenn die australische Biermarke Foster´s das komplette TV-Werbebudget auf online umschichtet, McDonalds international die Internet-Werbeausgaben verdoppelt und Werbekunden für eine prominente Online-Platzierung auf spiegel.de schon mal 50.000 Euro pro Tag ausgeben, dann sind das siginifikante Zeichen, die Statistiken und Erhebungen zu Online-Werbe-Ausgaben nur teilweise wiedergeben können.
Im November habe ich ja die Focus-Media-Research-Daten zu den Online-Werbespendings in Österreich etwas relativiert. Mit dem Effekt, dass das IAB-Austria immerhin einen "Aufruf zur Meldung" an Online-Werbeträger und - Vermarkter gestartet hat, um eine etwas vollständigere Erfassung der Internet-Werbeausgaben zu erreichen. In der Focus-Statistik bemerkbar werden sich zusätzliche bzw. bisher nicht erfasste Online-Werbebudgets aber erst 2007 machen.
Fürs Jahr 2006 lautet die Focus-Werbe-Bilanz: rund 37 Millionen Euro für Online-Werbung. Also noch immer kein wirklich wahrnehmbares Schnittchen vom "Werbekuchen Österreich", aber immerhin ein Plus von 30 Prozent gegenüber 2005. Statistiken und Zahlenspielereien sind ohnehin akademisch, denn sogar die neue Billa-Werbe-Fratze "Hausverstand" wird uns 2007 ständig im Austro-Web verfolgen und so ein Schärflein dazu beitragen, dass die Online-Werbespendings auch hierzulande mal die Focus-Zwei-Prozent-Hürde überspringen werden. Aber auch der „Hausverstand“ treibt sich bereits auf YouTube herum...
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