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2008-03-18 21:04:06
AdSense for Video: Google bringt Werbung in Online-Videos
Google-Ads sollen auch auf in Videos im Google-Content-Network eingeblendet werden - "In-Video-Ads" soll es bald auch auf der deutschen Version von YouTube geben. Google startet jetzt neben Video-Werbung auf YouTube eine neue Verkaufsschiene für Anzeigen auf Web-Videos. Das Programm nennt sich "AdSense for Video". Das Format ermöglicht kontextabhängige Werbe-Einblendungen in Form von Text oder Bild/Video in Online-Videos. Die Werbebotschaften werden wie auch schon bei YouTube in das laufende Video integriert und erscheinen am unteren Rand. Die Video-Clips werden von der Werbung nicht unterbrochen. Bei den "In-Video-Ads" wird nach Klicks verrechnet, bei den Textanzeigen nach Sichtkontakten.
Für die Kooperation im Rahmen des neuen "AdSense for Video" hat Google Verträge mit 20 Websites abgeschlossen, Google vermarktet damit Videos, die auf anderen Websites liegen. Zunächst läuft das Werbeformat nur in einer Beta-Version in den USA.
In-Video-Ads auf YouTube.de Google bringt jetzt auch die Vermarktung der deutschsprachigen Version von YouTube auf Schiene. Die Video-Werbung soll noch "im ersten Halbjahr" 2008 starten, berichtet Google-Pressesprecher Kay Oberbeck lt. Standard-etat.at. Auf YouTube.com gibt es die Video-Ads schon seit längerer Zeit. Bei der deutschen Variante soll es sich um "In-Video-Ads" handeln, erzählt Oberbeck. Die Werbung werde nicht am Beginn des Videos eingeblendet, sondern erst nach einer gewissen Zeit. Die Nutzer in den USA hätten die Werbebotschaften direkt beim Abrufen des Videos nicht goutiert. Tests haben ergeben, dass die Video-Werbung in der Mitte des Downloads weniger störe, so Oberbeck. Das Overlay-Format werde rund 20 Prozent des Fensters einnehmen. User müssten aktiv auf die Reklame klicken, um den Werbeclip zu starten, der sich dann in einem neuen Fenster präsentiert. Tun sie das nicht, verschwindet die Einblendung nach einigen Sekunden wieder. Zum Einsatz soll die "In-Video-Werbung" nur bei "ausgewählten Partnern in einem ausgewählten Umfeld" kommen. Die Abrechnung basiere auf tatsächlichen Abrufen und nicht nach Sichtkontakten: "Die Firmen zahlen nur, wenn die Werbung tatsächlich geklickt wird."
Universal Search Die umfangreiche Vermarktung von Bewegtbildern sieht Google als weiteren Schritt in Richtung "Universal Search". Bei dem universellen Suchdienst sollen neben Websites auch Bilder, Videoclips, Nachrichten etc. auf einer Seite dargestellt werden. Die Ergebnisse würden unabhängig davon, ob es sich um Nachrichten, Bilder, Videos oder handle, in der Reihenfolge ihrer von Google zugewiesenen Relevanz geordnet, heißt es von Google. (Quelle: Oliver Mark auf derStandard.at, 18.3.2008)
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