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2006-07-06 07:23:27
100 Mrd. Euro im europäischen Onlinehandel 2006
Laut einer aktuellen Studie von Forrester Research
werden 2006 rund 100 Mio. Europäer im Internet einkaufen. Damit soll
der Onlinehandel erstmals die 100 Mrd. Euro-Marke übersteigen. Der
größte Umsatz wird in diesem Jahr in Großbritannien erwirtschaftet,
gefolgt von Deutschland. Bis zum Jahr 2011 erwartet Forrester eine
Verdopplung des Umsatzvolumens im Online-Handel.
Der Anstieg des Online-Handels steht im Zusammenhang mit der steigenden
Anzahl an Internet-Usern. Waren 2005 rund 54 Prozent der Europäer
mindestens einmal im Monat online, werden es 2010 bereits 74 Prozent
sein. 53 Prozent der Internet-User werden dann auch zu der Gruppe der
Online-Shopper zählen, was einen Anstieg um fast 60% im Vergleich zu
2006 erwarten lässt. Das Gesamtumsatzvolumen wird dabei von geschätzten
102 Mrd. Euro im Jahr 2006 auf knapp 263 Mrd. Euro steigen und sich
somit mehr als verdoppeln. Die Pro-Kopf-Ausgaben belaufen sich 2006 auf
durchschnittlich 1.000 Euro, 2011 auf geschätzte 1.500 Euro.
Den größten Anteil am Umsatz hat England mit 43 Mrd. Euro (2011
geschätzte 73 Mrd.), gefolgt von Deutschland mit 23 Mrd. (62.Mrd.). Im
Vergleich dazu liegen die Umsätze in Österreich bei 1.500 Euro pro
Kopf, in fünf Jahren lt. Forrester bei 6.900 Euro. Angeführt wird der
Online-Handel von Reisebuchungen, dicht gefolgt von Kleidung und
Lebensmitteln. Für die Zukunft deuten die Studienergebnisse bleibenden
Erfolg für diese Bereiche an, einen besonders starken Umsatzanstieg
können auch große Versandhäuser erwarten.
Vom Aufschwung des europäischen E-Commerce profitieren aber auch
Online-Preisvergleichs-Portale wie der Weinpreisvergleich wein.cc, die
darauf spezialisiert sind, Angebote von Online-Shops miteinander zu
vergleichen.
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