2006-01-27 07:11:53
Google Big Daddy
Hinter "Big Daddy" verbirgt sich ein neues Rechenzentrum von Google für
die Analyse des WWW bzw. die Erfassung und Indizierung von Websites. Es läuft derzeit noch im Testbetrieb
und wird nach Einschätzung von
Matt Cutts,
Oberentwickler und eine Art inoffizielles Sprachrohr von Google, im
Februar oder März 2006 den Betrieb . Cutts
hat freundlicherweise auch die beiden IP-Adressen
66.249.93.104 sowie
64.233.179.104
publik gemacht, unter denen man das System schon mal ausprobieren kann
- viel Spaß allen SEO-Firmen (Search Engine Optimization) dieser Welt...

Experten meinen, daß Googles Arbeitsweise mit Big Daddy komplett
erneuert wird und
ein paar altbekannte Probleme bei der korrekten Indexierung
von Seiten beseitigt werden." Dabei geht es unter anderem um die
"Kanonikalisierung",
die Art einer Suchmaschine mitzuteilen, welche aus einer Reihe
ähnlicher URLs genau in den Index aufgenommen werden soll. So können
www.dings.com, dings.com, www.dings.com/index.html und
dings.com/home.asp zwar die gleichen Inhalte im Browser erscheinen
lassen, technisch handelt es sich aber um vier verschiedene Adressen.
Big Daddy wird unter anderem versuchen, überflüssige Seiten-Aliase
nicht unnötig zu werten und Nutzer auf möglichst einfache und kurze
Web-Adressen zu leiten. Das neue Rechenzentrum soll außerdem mit den
unschönen "302
redirects" aufräumen (Yahoo! und MSN tun das schon seit gut einem
Jahr), über die Webmaster auf Sites ihrer Wahl umlenken, nachdem ein
Google-Nutzer ein Ergebnis angeklickt hat.