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2007-11-15 10:27:06
Google-Doubleclick-Deal: EU-Kommission prüft weiter
Die Übernahme des Onlinevermarkters DoubleClick durch Google dauert noch länger, denn die EU-Kommission hat erneut eine vertiefte Prüfung des Falls angekündigt. Bei den bisherigen Ermittlungen hätten sich Bedenken abgezeichnet, dass durch eine Fusion der Wettbewerb behindert würde, teilte die EU-Kommission mit. Insbesondere wolle sie die Frage beleuchten, ob DoubleClick, eigenständig geblieben, zu einem ernsthaften Konkurrenten für Google geworden wäre. Eine Entscheidung solle nun spätestens Anfang April 2008 vorgelegt werden. Die Entscheidung der Kommission, die Frist erneut zu verlängern, erlaube keinen Aufschluss auf das Ergebnis der Ermittlungen, hieß es weiter. Bereits im Oktober waren die Ermittlungen erweitert worden, eine Entscheidung sollte demnach spätestens bis Mitte November fallen. Als Grund für die Verzögerung hat die EU-Kommission Nachbesserungen in Bezug auf Wettbewerbsbedenken angeführt. Google-Chef Eric Schmidt erklärte, er sei "natürlich enttäuscht" von der Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter. Sein Unternehmen werde dennoch versuchen, weitere Verzögerungen zu vermeiden, die Google einen Nachteil gegenüber Konkurrenten wie Microsoft, Yahoo oder AOL bringen würden. Google will DoubleClick für 3,1 Milliarden Dollar kaufen und so das Anzeigengeschäft ausbauen.
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