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2006-05-22 16:40:49
Google-Manager: Europas Unternehmen nutzen Internet noch nicht richtig
Europäische Unternehmen würden das Potential des Internets nicht genug
nutzen, meint der Nikesh Arora, Europa-Chef von Google. Im Vorfeld der
Google-Konferenz "Zeitgeist Europa" in Hertfordshire meint Arora
gegenüber dem "Telegraph", dass das Internet unter anderem die Branchen
Handel, Werbung, Medien, und Unterhaltung nachhaltig verändern werde.
Anders als Unternehmen in den USA würde die europäische Wirtschaft das
Web aber als Handelsplatz noch nicht genug nutzen, meint der
Google-Manager.
Google will die Zeitgeist Europa-Konferenz als "Mini Davos" etablieren.
Laut Google werden 250 Top-Manager der Telekommunikations-, Medien- und
Informations-Branche erwartet. "Der Einfluss des Internets wird in den
nächsten zehn Jahren so tief greifend sein, dass es spannend ist, die
Erwartungen einer jüngeren Person zu hören", meint Arora. "Bei Google
überlegen wir nicht, mit welchen Diensten wir Geld verdienen können.
Wir sagen: Entwickeln wir coole neue Sachen, ob wir damit etwas
verdienen, wird sich später weisen", so erklärt Arora die
Google-Philosophie. Das unterscheide Google auch von Mitbewerbern. Ein
namentlich nicht genannter Analyst meint gegenüber dem Telegraph:
"Google sieht sich selbst gern als Buddha des Internet-Zeitalters, der
die User durch die Möglichkeit, nach Information zu suchen, auf den
Pfad der Erleuchtung bringt." Mit der Konferenz solle dieses Image
verstärkt werden.
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