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2007-09-27 15:42:43
Google startet Bid-Management-System (BMS) für AdWords
Was ist das „Conversion-Optimierungstool“? Angenommen Sie haben einen Online-Shop und wissen, dass die Aquisitionskosten (CPA) einen bestimmten Wert nicht überschreiten dürfen, so können Sie diesen Wert nun als Ziel-CPA definieren. (Verwechseln Sie das hier Beschriebene nicht mit CPA-Kampagnen! Es handelt sich hier um ganz normale CPC-Kampagnen!) Haben Sie bis dato gesehen, dass Sie über Ihrem Ziel-CPA liegen, so mussten Sie Ihr CPC-Gebot reduzieren. Lagen Sie darunter, so hatten Sie noch Budget frei und konnten Ihren CPC erhöhen. Ab sofort erledigt das Google für Sie! Sie brauchen also nur den Ziel-CPA definieren - dies geschieht auf Anzeigengruppenebene und Google variiert die CPCs so, dass Ihr CPA erreicht wird. Sie ersparen sich also das tägliche Managen bzw. ein teures Bid-Management-System (Gebotsmangement-System, BMS).
So toll das Adwords Conversion Optimierungstool nun erscheinen mag und man könnte fast glauben, dass damit jede Arbeit um das Kampagnenmanagement obsolet wird, möchte ich Ihnen hier auch gleich die Nachteile nennen:
Google schaltet Anzeigen nur dann, wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass eine Conversion statt findet. Dies ist für Google gut, da Google so freies Ad-Inventory schafft, bedeutet aber für den Werber, dass er Ad-Impressions verliert und somit der Brandingeffekt leidet. Google berücksichtigt dabei das Keyword, den Aufenthaltsort des Users und die Click und Kaufgewohnheit des Users!
„Die bisherigen Conversion-Daten bestimmter Websites. Die Wahrscheinlichkeit einer Conversion ist höher, wenn die Anzeige von Herrn Meier auf bestimmten Arten von Content-Websites im Google-Werbenetzwerk geschaltet wird.“ „Herr Meier kann zwar nicht auf diese Details zugreifen, sie haben jedoch direkte Auswirkungen auf seine Conversion-Rate und Kosten. Da diese Faktoren bei jeder Gelegenheit zum Schalten seiner Anzeigen berücksichtigt werden, können die Anzeigen mithilfe des Conversion-Optimierungstools immer dann geschaltet werden, wenn eine Conversion besonders wahrscheinlich ist. Gleichzeitig wird darauf geachtet, die durchschnittlichen Kosten pro Conversion unterhalb ihres CPA-Gebots zu halten. Dank der Verwendung von Echtzeit-Leistungsdaten können Herrn Meiers Gebote durch das Conversion-Optimierungstool effizienter optimiert werden, als dies beim manuellen Bieten der Fall wäre.“
Was Google hier tut ist echtes Usertargeting! Eine Möglichkeit der Optimierung, die man als Werber nicht hat. (Das einzige, das man tun kann, ist IP-Adressen sperren.)
Ein weiterer Nachteil ist natürlich, dass das neue Tool allen AdWords-Kunden zur Verfügung steht und man die Bid-Management-Strategie nicht festlegen kann.
CPA ist natürlich nur die halbe Sache. Wer richtiger Weise gegen RoI optimiert, dem bleibt die Kopplung seines ERP-Systems an das AdWords-Werbesystem mit Hilfe des AdWords-APIs nicht erspart.
Unser Tipp: Die bestehende Kampagne kopieren und einfach mal testen was es bringt!
Voraussetzung für die Verwendung des s.g. „Conversion-Optimierungstools“ ist, dass mit der betreffenden Kampagne in den letzten 30 Tagen mindestens 300 Conversions erzielt wurden.
Fazit: Google erleichtert es einer Vielzahl kleinerer und mittelgroßer Anzeigenkunden rasch und einfach eine effiziente und rentable Kampagne zu fahren.
Google baut fast jede Woche neue Features in Google AdWords ein. Wie Sie das Conversion-Optimierungstool und all die anderen tollen Funktionen für sich optimal nutzen können, erfahren Sie in unserem Google AdWords Seminar.
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