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2007-10-25 09:30:38
Google´s Kampf gegen bezahlte Links: PageRank-Update erschüttert das Internet
Dass Google dem Handel mit bezahlten Links den Kampf ansagt, ist ja schon länger bekannt. Links sind für die Suchmaschinenoptimierung wertvoll, weil damit das Ranking und der PageRank der angelinkten Seite verbessert werden konnte.
Letzte Nacht hat Google nun aufgeräumt und linkverkaufende Seiten abgestraft, indem der Google-PageRank (PR) von vielen Sites drastisch zurückgestuft wurde. International betroffen sind u.a. Washingtonpost.com, Techcrunch, Engadget oder Forbes.com. Im deutschsprachigen Raum z.B. Zeit.de (Rückstufung von PR 8 auf PR 5). Was die Konsequenz daraus auf das Ranking in den Google-Suchergebnissen bzw. das "Relevanz-Gewicht" der Sites ist, bleibt abzuwarten. Wie auch immer, auf jeden Fall ein guter PR-Gag (im doppelten Sinn) von Google, da nun das Thema "bezahlte Links" in aller Munde ist und der Link-Verkauf nun drastisch zurückgehen wird, was nur im Sinne von Google sein kann. Anmerkung: der Google-PageRank, der über die Google Toolbar angezeigt werden kann, steht nicht
alleine für die Bedeutung einer Webseite oder deren
Positionierung in den eigentlichen Sucherergebnissen.
Seminartipp zum Thema: Seminar Suchmaschinen-Marketing & -Optimierung
Die offiziellen Google-Richtlinien zum Thema "bezahlte Linls": "Einige Website-Betreiber versuchen, einen Seitenrang durch bezahlte Links, die auf ihre Websites verweisen, zu kaufen. Der Kauf von Links zur Verbesserung des Seitenrangs verstößt gegen unsere Qualitätsrichtlinien. Google verwendet verschiedene Methoden - einschließlich algorithmischer Prozesse -, um bezahlte Links aufzuspüren. Darüber hinaus begrüßen wir Meldungen unserer Nutzer. Falls Sie eine Website kennen, die Links kauft oder verkauft, teilen Sie uns dies bitte über die unten stehenden Felder mit. Wir untersuchen den Sachverhalt und werden mithilfe Ihrer Daten unseren Algorithmus zur Aufdeckung bezahlter Links verbessern."
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