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2006-08-04 13:50:03
Rückgang an Zeitungslesern wird durch Online-Zeitungen kompensiert
Laut einer aktuellen Studie des Pew Research Center for People And The Press ist in den letzten 10 Jahren der Anteil der US-Amerikaner, die sich drei oder mehr Mal pro Woche Online-Nachrichten beschaffen, von 2 auf 10 Prozent gestiegen. Dabei werden weniger Websites von Zeitungen besucht, sondern vielmehr Portale wie MSNBC, Yahoo und CNN, die schnelle Updates der Schlagzeilen anbieten. Der Studie zufolge haben auch 23 Prozent der Befragten, die keine Zeitung lesen, den Zeitaufwand als Grund dafür angegeben, für zehn Prozent ist die Zeitung zu unbequem und für acht Prozent sind Zeitungen zu parteiisch. Demnach kann auch von einem Zeitungsleserschwund gesprochen werden. Seit 1994 ist die Zahl der Zeitungleser von 58 auf 40 Prozent zurückgegangen. Der Schwund der Zeitungsleser hat sich aber seit 2002 stabilisiert, wie die Studie zeigt. Der Grund dafür sei unter anderem die zunehmende Verfügbarkeit der Online-Zeitungen.
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