Google hat auf Facebooks Deal mit Microsoft schnell reagiert: Heute wurde das neue Schnittstellensystem OpenSocial als "Industry Standard" vorgestellt, das unter dem Projektnamen Maka-Maka bekannt geworden war. OpenSocial vereint nach Angaben von Techcrunch mehrere Schnittstellen (API), die es Softwareentwicklern erlauben, ihre Applikationen für alle sozialen Netzwerke zu entwickeln. Die mühsame Anpassung an die Eigenheiten der Netzwerke soll entfallen. Google selbst sieht sich im Zentrum zwischen den Entwicklern und den sozialen Netzwerken. Konkret geht es wohl um drei Schnittstellen:
Profilinformationen (user data)
Informationen über Freunde (social graph)
Aktivitäten (news feeds)
Vom Start weg dabei sind Social-Networks wie Friendster, Viadeo, LinkedIn, Hi5, MySpace, Bebo, SixApart und natürlich die Google-eigene Seite Orkut. Auch das deutsche Xingverkündete, OpenSocial zu unterstützen. Auf Seiten der Entwickler gehören iLike und Slide, die auch beliebte Facebook-Applikationen geschrieben haben, zu den Mitgliedern. Mit im Boot ist auch der Softwareriese Oracle. OpenSocial wird nun auch den kleineren Networks mehr Aufmerksamkeit der Entwickler bringen, die bisher den Anpassungsaufwand gescheut haben.
Lustiger Rahmen für die offizielle Präsentation von OpenSocial - das "1. Google-Campfire"...