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Anleitung zu Google AdWords

Zielgruppe: Wählen Sie Sprache und Ziel-Land/Region aus, d.h. Sie können festlegen, welche User Ihre Anzeige sehen. So können Sie mit Ihrem Angebot z.B. nur auf User aus Österreich zielen.

Keyword-Auswahl:
geben Sie jene Suchbegriffe ein, nach denen Ihr Angebot gefunden werden soll. Bei Google nennt sich das „Keyword“ und immer dann, wenn ein User auf Google nach diesem Begriff sucht, wird Ihr Werbe-Link rechts von den Suchergebnissen angezeigt.

Anzeigen-Text:  Eine Google-AdWords-Anzeige besteht aus 3 Textzeilen und maximal 95 Zeichen. Die Überschrift besteht aus einer Zeile und 25 Zeichen und der beschreibende Text aus 2 Zeilen zu je 35 Zeichen. In der vierten Zeile wird Ihre Webadresse angezeigt. Das Texten von Google-AdWords-Anzeigen erfordert Wissen über Ihr Angebot und Gespür für die Zielgruppe. Der Text muss genau jene User ansprechen, die Ihre potenziellen Kunden sein könnten. 

Werbebudget: Nach der Eingabe des Anzeigentextes bestimmen Sie Ihr tägliches Budget. Was möchten Sie pro Tag maximal für die Werbung auf Google ausgeben? 

Maximaler Cost-per-Click: Neben dem täglichen Budget müssen Sie noch bestimmen, wie viel Sie pro erfolgten Click bezahlen wollen. Sie zahlen nur pro Click auf Ihre Anzeige. Der Preis pro Click ist ein Faktor für die Ermittlung der Position Ihrer Anzeige. Je nachdem, welchen Faktor Ihre Anzeige erzielt, steht diese an erster, zweiter oder weiterer Stelle. Bedenken Sie, daß es täglich mehr Firmen gibt, die im Wettbewerb zu Ihnen auf Google werben. Und alle wollen eines – eine obere Position mit ihrer Anzeige erreichen. Wovon hängt Ihre Position nun ab?

Google ist an relevanter Werbung interessiert. Relevant ist Werbung dann, wenn Sie das Interesse des Useres direkt anspricht. Die Wahrscheinlichkeit, dass der User auf diese relevante Werbung klickt ist daher höher und Google verdient mehr.

Position der Anzeige: Die Position wird nach der Formel „Preis pro Click“ mal „Clickrate“ (= erfolgte Clicks auf Ihre Anzeige geteilt durch Anzahl der erfolgten Einblendungen Ihrer Anzeige) berechnet. Wenn Sie im Vergleich zu Mitbewerbern den höchsten Wert erreichen, stehen Sie an erster Position. Obwohl Sie möglicherweise weniger für den einzelnen Click zahlen!

Sie können und sollten Ihr durchschnittliches Tagesbudget begrenzen. Wenn Sie es auf 100 € festlegen, aber theoretisch noch mehr Clicks möglich wären, wird Ihre Anzeige eben nicht so häufig an diesem Tag angezeigt. Die Kosten für Google AdWords sind dadurch skalierbar. Wenn Sie ein knappes Budget haben und der ersten Platz heiß umkämpft ist, macht es mehr Sinn, auf andere, aber dafür mehr Keywords zu setzen. Es macht Sinn, statt auf drei vom Mitbewerb nachgefragte Suchbegriffe einen CPC von € 1,50 zu setzen, eine Nischenstrategie zu fahren. Das heißt, Sie sollten lieber auf mehr kostengünstige Suchbegriffe für z.B. € 0,10 - € 0,20 setzen. Der Effekt: Hier sind Sie dann mit Ihrer Anzeige an erster Stelle platziert.

Praxis-Tipps

  • Nutzen Sie bei der Auswahl der Suchbegriffe unterschiedliche Schreibweisen, Einzahl, Mehrzahl, Phrasen, Tippfehler oder mögliche Schreibfehler.
  • Nicht immer ist es sinnvoll, eine hohe Clickrate zu erreichen. Wollen Sie z.B. Software verkaufen, sollten Sie User, die nach "gratis Software" suchen, von vornherein ausschließen.
  • Schalten Sie auf die jeweiligen Suchbegriffe angepasste Anzeigen. Die Clickrate ist in der Regel höher, wenn das Suchwort auch in der Anzeige erscheint. Am besten ist es, wenn der Suchbegriff auch Teil des Domain-Namens ist
  • Jede Anzeige sollte eine Landing-Page haben. Achten Sie darauf, dass die Seiten, auf die eine Anzeige verlinkt, ohne Pop-Ups oder ähnliche Elemente auskommt. Ansonsten wird Google die Anzeige(n) nicht schalten.


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