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Zehn Jahre Online-WerbungInternetwerbung: Der erste Banner
Wie alles begann...
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Es war einmal ein Online-Magazin
namens Hotwired.com. Das wurde gerne gelesen, aber ungern bezahlt.
Warum aber, dachten sich die findigen Hotwired-Macher, sollte man im
Internet nicht auch Werbung schalten können, ganz so wie bei den
Printkollegen der Zeitschrift, die unter 'Wired' bekannt wurde? Das war
die Geburtsstunde des ersten Werbe-Banners. Am 24. Oktober 1994
ging das erste mal Internet-Werbung im Banner-Format online. Stolze
30.000 Dollar im Monat kostete eine Bannerschaltung damals. Und:
unglaubliche 40 Prozent der Besucher klickten damals auf den
ersten Werbebanner des Telekommunikationskonzerns AT&T.

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Das Beispiel hat schnell Nachahmer gefunden und
Internet-Werbung wuchs mit der rasanten Verbreitung
von Internet-Anschlüssen binnen kurzem zu einem ernst zu nehmenden
Kommunikationsmedium heran. Nach den ersten Versuchen mit statischen
Werbeflächen konzentrierten sich die Kreativen in den folgenden Jahren
darauf, den Nutzern einen konkreten Mehrwert über den eigentlichen
Werbegehalt hinaus zu liefern. So wurden ab Ende der neunziger Jahre
Multimedia-Technologien in Banner integriert, um etwa animierte Bilder
oder Gewinnspiele einzubinden. Dann kamen neue Online-Werbeformen wie Interstitials (Werbung, die beim Wechsel einer Website erscheint), Skyscraper (vertikale Banner) oder Pop-ups
(Werbeform, die in einem Fenster erscheint) hinzu. Heute sind die
Online-Werbeformen vielfältiger denn je, da das Internet der
Kombination aus Kreativität und Technik fast keine Grenzen setzt. Aber
diese "klassische" Form der Online-Werbung stösst mittlerweile immer
mehr auf Reaktanz: Pop-Ups verärgern User, immer mehr User verwenden Pop-Up-Blocker. Auf
Banner-Werbung entfielen 2004 in den USA nur noch rund 20
Prozent der Online-Werbespendings (dagegen über 40% auf
Suchmaschinen-Werbung). "Klassische" Online-Werbung wird heute
eigentlich nur noch für Image- und/oder Brandingkampagnen eingesetzt,
da bei TKP-Buchung der Cost-per-Click im Vergleich zu Suchmaschinenwerbung unverhältnismäßig hoch ist. |
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